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Tierhaftpflicht

Warum einer Tierhalterhaftpflicht sinnvoll ist

Egal, ob der Nager bei seinen täglichen Freigängen in der Wohnung den Türrahmen anknabbert oder der Nymphensittich die zur Wohnungsausstattung gehörende Einbauküche an den oberen Kanten durchlöchert, immer dann, wenn ein Tier Schaden an fremdem Eigentum anrichtet, wird der Tierhalter zur Kasse gebeten.






Die Tierhalterhaftpflicht Versicherung kommt für solche Schäden auf. Allerdings muss man dabei immer nachweisen, dass man seinen Pflichten als Tierbesitzer auch ordnungsgemäß nachgekommen ist. Das heißt, die Tierhaftpflicht Versicherung wird nur dann leisten, wenn das Tier nachweisbar artgerecht untergebracht ist und auch entsprechend beaufsichtigt wird. Dazu gehört auch die Leinenpflicht bei den Hunden. Natürlich verlangt niemand, dass die Katze 24 Stunden am Tag beobachtet wird, damit sie nicht aus Langeweile und Übermut die Tapete von der Wand kratzt. Aber ein Kratzbaum sollte schon vorhanden sein, wenn der Vertreter der Tierhaftpflicht Versicherung einen Hausbesuch macht, um den angerichteten Schaden zu begutachten.

Grundsätzlich wird bei den Tierversicherungen unterschieden, ob man ein privater oder gewerblicher Tierhalter ist. Bei der Berechnung der Beiträge kommt es nicht nur auf die Erfahrung des jeweiligen Besitzers an, sondern auch darauf, welches Gefahrenpotential von den verschiedenen Tierarten ausgeht. Deshalb sind auch so genannte Kampfhunde und auch giftige Tiere deutlich teurer als Kleintiere, die man in Gefahrensituationen auch schnell mal auf den Arm nehmen kann. Hier werden vor allem die Statistiken der Schadensfälle aus vergangen Jahren herangezogen, um einen angemessenen Beitrag zu ermitteln. Bei einigen Tierarten muss auch die Art der Nutzung mit angegeben werden, wenn man eine Versicherung abschließen möchte.